Systemisches Konsensieren und souveräne Demokratie

Workshop mit Thomas Uloth

Ob in der Familie, im Freundeskreis, Beruf, Verein, der Politik oder in der Freizeit – überall müssen Entscheidungen getroffen werden und nicht selten führt dies zu Frustration oder gar Streit. Das muss nicht sein!
Nicht endlos diskutieren, sondern zielstrebig Resultate finden!
Beim Prinzip des Systemischen Konsensierens wird immer über mehrere Alternativen abgestimmt, zumindestens aber über den Ist-Zustand und eine Alternative dazu. Die Zahl der zur Wahl stehenden Alternativen ist grundsätzlich nicht begrenzt. Diese Methode erlaubt es, die ganze Breite an Positionen und Werten einer demokratischen Gemeinschaft abzubilden und transparent zu machen. Gleichzeitig verhindert die Vielfalt, dass sich die gesamte Energie auf einen Vorschlag zuspitzt und die Bevölkerung in Lager „dafür“ und „dagegen“ aufspaltet, was eine kampfähnliche Situation herbeiführt, in der Sensibilität und Differenzierung verlorengehen.
Wir wollen das „Systemische Konsensieren“ in der Bewegung der Gemeinwohl-Ökonomie als alternative Methode zur Entscheidungsfindung in Gruppen im Rahmen des Workshops schulen und erproben, um aufzuzeigen, dass es Alternativen zu den Schwächen des demokratischen Mehrheitsprinzips gibt, die von allen Beteiligten als gerechter empfunden wird.

Mittwoch, 27. November 2019, 19:00 Uhr
vhs Herrenberg, Tübinger Str. 40, Raum 206
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