August-Plenum

Am Mittwoch, den 9. August 2017 machen wir um 19 Uhr im Clubraus (oben im Schlatterhaus, Österbergstr. 2) ein kurzes Plenum, bei dem es vor allem um Reichtum Umverteilen gehen wird.

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Rückblick Christoph Butterwegge: Reichtum umverteilen

Im Audimax der Uni Tübingen folgten 250 Menschen Christoph Butterwegge, der über Reichtum in Deutschland sprach auf Einladung des Bündnisses Reichtum umverteilen – ein gerechtes Land für alle

Schwäbisches Tagblatt: „Der Politikwissenschaftler Christoph Butterwegge fordert, den Soli zur Armutsbekämpfung einzusetzen“

Reutlinger Generalanzeiger: „Gerechter mit mehr Sozialstaat“

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Infostände zu Reichtum umverteilen

Am Samstag, den 22.7.17 haben wir an zwei Infoständen in der Tübinger Innenstadt die Vermögenverteilung in Deutschland mit Duplosteinen nachgebaut, um für die Kampagne „Reichtum umverteilen“ zu werben. Auch Unterschriften für den Aufruf wurden gesammelt. Am Samstag, den 29.7.17 soll es wieder Infostände geben und zwar auf der Neckarbrücke, an der Krummen Brücke und auf dem Holzmarkt.
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Reichtum umverteilen – Veranstaltung mit Christoph Butterwegge

Am Montag, den 31.7.2017 um 19 Uhr spricht Prof. Dr. Christoph Butterwegge im Audimax der Uni Tübingen, Geschwister-Scholl-Platz, zum Thema Umverteilung und Besteuerung von Reichtum.

Christoph Butterwegge ist Armutsforscher und Politikwissenschaftler an der Universität zu Köln und Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats von attac Deutschland.

Betrachtet man die Sozialstruktur der Bundesrepublik, zeichnet sich eine Polarisierung ab, die auch im internationalen Vergleich extrem stark ausgeprägt ist. Wie im Fünften Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung erneut dokumentiert, zeigt sich die Verteilungsschieflage vornehmlich beim Vermögen, das sich zunehmend bei wenigen Hyperreichen konzentriert, die über riesiges Kapitaleigentum verfügen und meistens auch große Erbschaften machen.
Wer den gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken und Armut wirksam bekämpfen will, muss die jahrzehntelange Umverteilung des gesellschaftlichen Reichtums von unten nach oben beenden und für mehr Steuergerechtigkeit sorgen. Dazu sind die Wiedererhebung der Vermögensteuer, eine höhere Körperschaftsteuer, eine vor allem große Betriebsvermögen stärker zur Finanzierung des Gemeinwesens heranziehende Erbschaftsteuer, ein progressiver verlaufender Einkommensteuertarif mit einem höheren Spitzensteuersatz und eine auf dem persönlichen Steuersatz basierende Kapitalertragsteuer (Abschaffung der Abgeltungsteuer) nötig. Umgekehrt sollte die Mehrwertsteuer, von der Geringverdiener und Transferleistungsbezieher mit Kindern stark betroffen sind, weil sie fast ihr gesamtes Einkommen in den Alltagskonsum stecken (müssen), möglichst gesenkt werden.

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Reichtum umverteilen – Tübinger Bündnistreffen

Liebe Umverteilerinnen und Umverteiler,
ein breites Bündnis setzt sich für die bessere und gerechtere Verteilung des Reichtums in unserem Land ein. Auch in Tübingen wollen wir dieses wichtige Thema vor der Bundestagswahl in die Öffentlichkeit bringen.
Daher laden wir zu einem Treffen ein, um gemeinsame Aktivitäten zu „Reichtum umverteilen“ zu besprechen. Es findet am Mittwoch, den 14. Juni 2017 um 19 Uhr im Clubraum im Ersten Stock des Schlatterhauses (Haupteingang, Treppe hoch) statt.
Alle Organisationen aus Tübingen, die sich auf Bundesebene als Träger oder Unterstützer beteiligen, wurden eingeladen. Auch weitere Organisationen und Einzelpersonen sind herzlich willkommen.
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Themenabend April: Podium zu Regionalgeld

Regionalgeld – was ist das? Was bringt das?
Eine Podiumsdiskussion veranstaltet von Attac Tübingen und der Regionalgeldinitiative Tübingen

Dienstag, 25. April 2017, 20 Uhr
Schlatterhaus, kleiner Saal, Österbergstr. 2, Tübingen

Die Idee ist ganz einfach: Menschen tauschen Geld oder Leistungen in eine Regionalwährung und können diese nur in der Region ausgeben. Ebenso müssen teilnehmende Unternehmen die Regiogeld-Einnahmen in der Heimat investieren. Dadurch verspricht man sich Schwung für die lokale Wirtschaft. Doch funktioniert Regionalgeld? Ist es tatsächlich eine sinnvolle Alternative? Wir möchten die Hintergründe der Regiogeldidee, die praktischen Umsetzungsmöglichkeiten und die bestehende Erfahrungen kritisch und konstruktiv diskutieren. Was kann Regionalgeld leisten und was nicht?

  • Es diskutieren:
    Elisabeth Voß, Betriebswirtin und Autorin aus Berlin mit Schwerpunkt alternative, solidarische, genossenschaftliche Wirtschaftsweisen, sieht Regionalgeld auch kritisch
  • Christian Gelleri, Initiator der Regionalwährung Chiemgauer, der seit 2003 am Chiemsee existiert
  • Marius Hausner, Regiogeldinititive Tübingen, plant die Einführung eines „NeckarTalers“

Flugblatt: regio podium

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Themenabend Mai: Aus kontrolliertem Raubbau

In Kooperation mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung Baden-Württemberg und BUND Neckar-Alb

Wie Politik und Wirtschaft das Klima anheizen, Natur vernichten und Armut produzieren

Buchvorstellung Mit Kathrin Hartmann
Dienstag, 23.05.2017 | 20:00 Uhr

Schlatter-Haus, Tübingen Österbergstraße 2, 72074 Tübingen

Angesichts der Klimakatastrophe ruhen alle Hoffnungen auf der Green Economy, die das Wirtschaften nachhaltig und sozial machen soll. Elektro-Autos statt CO2-Schleudern, Biosprit statt Benzin, Aquakultur statt Überfischung. Subventioniert von der Politik, unterstützt von Umweltorganisationen, ausgezeichnet mit Nachhaltigkeitspreisen. Wirtschaftswachstum und überbordender Konsum, so die frohe Botschaft der sogenannten dritten industriellen Revolution, sind gut für die Welt, solange sie innovativ und intelligent gemacht sind. Die technikbegeisterte Mittelschicht hört das gern.

Doch auch der Rohstoffhunger des grünen Kapitalismus ist riesig: Selbst für nachhaltiges Palmöl, das in Biodiesel und Fertigprodukten steckt, werden Regenwälder gerodet und Menschen vertrieben, wie Kathrin Hartmann in aufrüttelnden Reportagen aus Indonesien zeigt. Ebenfalls schockierend sind ihre Recherchen in Bangladesch: Garnelen aus Zuchtbecken werden mit Öko-Siegeln exportiert, dabei wurden dafür gegen den Willen der Bevölkerung Reisfelder und Mangrovenwälder zerstört. Um den eigenen Hunger zu bekämpfen, zwingt man den Bauern dort Gentechnik-Saatgut auf.

Eine schonungslose Abrechnung mit der Illusion des grünen Wachstums, dem Zynismus von Wirtschaft , Politik und NGO und unserem verschwenderischen Lebensstil.

„«Hartmanns Recherchen liefern eindrückliche Bilder vom Ausmaß der Zerstörungn und zugleich beschämen sie jede Überzeugung, mit ein paar Siegeln auf Verpackungen wäre schon etwas getan.»
Harald Welzer, ZEIT Literatur (26.11.2015)

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März-Plenum

Unser Plenum findet am Mittwoch, den 8.3.17 um 19 Uhr im Clubraum im zweiten Stock des Schlatterhauses statt.
Punkte:
– Rückblick Film im Dt-Frz Institut
– Bus nach Baden-Baden, Mobilisierung, Ablauf
– Themenabend Rügemer 28.3.
– Themenabend Regiogeld 25.4. Ablauf, Ankündigung, etc.
– Veranstaltung Kathrin Hartmann, Ablauf, Büchertisch
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Bus zu Protesten „Global gerecht statt G20!“ beim G20-FinanzminsterInnentreffen am 18.3. in Baden-Baden

Wir unterstützen das Bündnis NoG20 Baden-Baden und mobilisieren zur Demo am Samstag, den 18.3.2017.

Aus Tübingen organisieren wir einen Bus. Er fährt um 10 Uhr am Tübinger Omnibusbahnhof ab und wird vermutlich gegen 18 Uhr zurück sein.

Karten kosten 10 Euro, wer kann, zahlt bitte den Solipreis von 15 Euro. Kartenverkauf im Wahlkreisbüro Heike Hänsel MdB

Flyer zum Ausdrucken: Vorderseite und als Rückseite mit Tübinger Infos:bus badenbaden

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Themenabend März: Private Autobahnen? Mit Werner Rügemer

Attac-Themenabend unterstützt von ver.di Ortsverein Neckar Alb und DGB Kreisverband Tübingen

Dienstag, 28. März 2017 20:00 Uhr

Schlatterhaus, kleiner Saal, Österbergstr. 2, Tübingen

Seit Beginn der 2000er Jahre drängen alle Bundesregierungen schrittweise auf die
Privatisierung des Betriebs der Autobahnen. Das war und ist unabhängig davon, ob
die SPD oder die CSU den Verkehrsminister stell(t)en. 2003 begann es mit Toll
Collect, der LKW-Maut, dem bisher größten Projekt nach dem Muster von Public
Private Partnership (PPP). Danach wurden und werden immer mehr
Autobahnabschnitte – zum Beispiel Bremen – Hamburg – nach demselben PPP-Muster
an private Investoren vergeben: Reparatur, Erweiterung und Betrieb, und zwar für
30 Jahre. Die Verträge sind geheim, Konflikte werden vor privaten
Schiedsgerichten geregelt. Die finanziellen Nachteile für den Staat und die
Steuerzahler sind enorm. Die Demokratie wird ausgeschaltet. Aber die
gegenwärtige Bundesregierung will noch weitergehen: Sie will eine
privatrechtliche Verkehrs-Infrastruktur-Gesellschaft gründen. Sie soll den
gesamten Betrieb der Autobahnen übernehmen, selbständig und ohne Bundestag
planen, Kredite aufnehmen und PPP-Verträge vergeben. Weitere Fernstraßen sollen
dazukommen. Die Bundesländer sollen ihre 12.000 Beschäftigten der jeweiligen
Landesstraßenbau-Verwaltung entlassen. Die Privatgesellschaft kann weitere
Tochterfirmen gründen und z.B. wie Post und Bahn im Ausland tätig werden. Die
jetzt eingeführte Maut für ausländische PkW kann der erste Schritt sein, um auch
deutsche PkW-Fahrer mautpflichtig zu machen – die Pläne liegen in der Schublade.
Dies alles ist Teil von Plänen der Europäischen Kommission und der
Bundesregierung, die gesamte bisherige öffentliche Infrastruktur – auch etwa in
den Kommunen Schulen, Straßen, Wasser- und Abwassernetze und andere
Leitungssysteme – durch private Investoren betreiben zu lassen. Gegen die neue
Welle der Privatisierung, gestützt auf „Schuldenbremse“ und Kürzungspolitik der
„Schwarzen Null“ ist kräftiger Widerstand vonnöten!

Referent Werner Rügemer ist Publizist, Lehrbeauftragter der
Humanwissenschaftlichen Fakultät der Universität Köln. Vorstandsmitglied der
aktion ./. arbeitsunrecht; er gehört zum wissenschaftlichen Beirat von
attacDeutschland und hat die Initiative Gemeingut in BürgerInnenhand(gib) mit
gegründet. Mitglied im Deutschen Schriftstellerverband (Verdi) und im
PEN-Zentrum Deutschland, Initiator eines__Aufrufs gegen das Freihandelsabkommen
TTIPaus Arbeitnehmersicht

Flugblatt: themenabend märz rügemer

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