Filmpremiere in Tübingen mit Veranstaltung am 10.2.2011 – Über den Sinn und Unsinn von Lohnarbeit, Selbstvermarktung und Arbeitszwang in unserem  Alltag.

Am Donnerstag, den 10 Februar 2011, wird in Tübingen um 18 Uhr im Kino Arsenal das erste Mal NICHTS IST BESSER ALS GAR NICHTS gezeigt. Dieser Dokumentarfilm von Jan Peters  führt uns in die obskure Welt der Nebenjobs und der abenteuerlichen Geschäftsmodelle. Wir begegnen Sorgenvollen und Beladenen, Gleichmütigen, Hoffnungsfrohen und solchen, die mit erstaunlichem Mut, Solidarität und Kreativität einen Ausweg aus ihrem Schlamassel suchen. Eine augenzwinkernd unterhaltende und sich mit Pauschalanalysen angenehm  zurückhaltende Reflexion über Sinn und Unsinn von (Lohn-) Arbeit, die einen respektvollen Umgang mit ihren ProtagonistInnen pflegt.

Im Anschluss an die Premiere wird es eine Diskussion über den zunehmend prekären Arbeitsalltag im Kapitalismus, Armut, und Alternativen in Tübingen und anderswo geben, wozu Vertreterinnen des Tübinger Arbeitslosentreffes (TAT) und des DGB-Arbeitskreises anwesend sein und ein paar Fakten zu wirtschaftlichen und politischen Entwicklungen beitragen werden. Dazu laden attac Tübingen, TAT, ver.di medien tuebingen und der DGB-AK ein.

Parallel zum Kinostart starten wir die Aktion KINO FÜR ALLE, die BezieherInnen von Hartz IV den Kinobesuch von NICHTS IST BESSER ALS GAR NICHTS zum Tagessatz von 1,30€ für „Freizeit, Kultur und Unterhaltung“ möglich machen soll. Damit wollen wir nicht nur denen die Möglichkeit geben den Film zu sehen, die sich einen Kinobesuch im Normalfall nicht leisten können, sondern auch auf einen allgemeinen Misstand in unserer Gesellschaft aufmerksam machen: Kultur sollte jedem zugänglich sein.

Infos zum Film unter www.nichts-ist-besser-als-gar-nichts.de